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Voneinander lernen – umsetzen – verstetigen: InDaLE-Fachtagung in Loccum

01.06.2022

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Akademie Loccum organisiert das Projektkonsortium InDaLE am 13. und 14.07.2022 eine Fachtagung zum Thema Herausforderungen und innovativen Lösungen der Daseinsvorsorge in Deutschland, Schottland, Schweden und Österreich. Nach mehr als zwei Jahre intensive Arbeit freuen wir uns unsere Forschungsergebnisse vorzustellen und sie mit Personen aus Kommunal-, Landespolitik und -verwaltung, aus Verbänden und mit Akteuren aus den ländlichen Räumen zu diskutieren.

Die Anmeldung für die Fachtagung sowie weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: www.loccum.de/tagungen/22124/ 

InDaLE-Expertinnen Workshop in Hannover

23.05.2022

Am 23. Mai 2022 veranstaltete das InDaLE-Projektkonsortium einen eintägigen Expertenworkshop in Hannover. Ziel des Workshops war es, unsere vorläufigen Ergebnisse mit Experten aus den drei in InDaLE untersuchten Bereichen der Daseinsvorsorge zu diskutieren.

Der Tag begann mit einer kurzen Keynote zu unserem Forschungsansatz und einer Präsentation der innovativen Projekte, die das Team analysiert hat. In drei thematischen Untergruppen wurden die vorläufigen Ergebnisse und die Frage, inwieweit Innovationen aus dem Ausland zur Bewältigung der Herausforderungen in deutschen Regionen beitragen können, eingehend diskutiert. Am Ende kamen die Teilnehmer erneut zusammen, um über ihre Ergebnisse zu berichten. 

Teilnahme an der 25. Jahrestagung des AK Ländliche Räume der Deutschen Gesellschaft für Geographie

09.05.2022

Zwischen dem 5. und 7. May 2022 fand die 25. Jahrestagung des AK Ländliche Räume der Deutschen Gesellschaft für Geographie in Bautzen statt. An der Tagung haben zwei Mitglieder des InDaLE Konsortiums aus dem Thünen-Institut teilgenommen und zwar: Dr. Annett Steinführer als Mitveranstalter (in Zusammenarbeit mit dem Sorbischen Institut) und Alexandru Brad, der zum methodischen Design des InDaLE Projektes vorgetragen hat.

Weitere Informationen über den Arbeitskreis Ländliche Räume der Deutschen Gesellschaft für Geographie finden Sie unter http://ak-laendlicher-raum.de

 

 

Zweitägiges Koordinierungstreffen in Springe

08.03.2022

Das InDaLE-Projektteam kam seit Beginn der Pandemie zum ersten Mal wieder in Präsenz zusammen. Das zweitägige Koordinierungstreffen fand vom 07.-08.03.2022 in Springe statt. Inhaltliche Schwerpunkte des Austauschs waren die Themen der Verstetigung innovativer Projekte, sowie deren Übertragbarkeit auf ländliche Räume in Deutschland.

Am ersten Tag des Treffens stand das Themenfeld der Verstetigung im Fokus. Die Interpretationsergebnisse der durch leitfadengestützte Interviews erhobenen Daten zu den untersuchten Projekten wurden diskutiert: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten Projekten aus den betrachteten Daseinsvorsorgebereichen des EU-Auslands und Deutschland lassen sich in Hinblick auf Verstetigung feststellen? Welche allgemeinen Aussagen zu Verstetigung lassen sich daraus ableiten?

Der zweite Tag widmete sich dem Themenfeld der Übertragbarkeit: Welche Impulse für die Untersuchung der Übertragbarkeit der betrachteten Projekte ergeben sich aus den Interpretationsergebnissen zu Verstetigung? Welche Faktoren, Rahmenbedingungen und Governancestrukturen der von InDaLE betrachteten Daseinsvorsorgebereiche sind bei der Übertragung der innovativen Projekte von Schweden, Schottland und Österreich auf Deutschland zu berücksichtigen?

Diese und weitere Fragestellungen waren Gegenstand des produktiven Treffens.

Auf dem Foto zu sehen sind von links nach rechts Alexandru Brad (TI), Rainer Danielzyk (ARL), Ingo Mose (UOL),  Jörn Bannert (GIH), Nathalie Tent (UOL), Annett Steinführer (TI), Alexandra Weitkamp (TUD), Andreas Ortner (TUD), Alistair Adam Hernández (ARL), Alice Gebauer (GIH) sowie Barbara Warner (ARL).

Auf dem Foto fehlen Winrich Voß (GIH) und Juliane Klöden (TUD). 

 

Zwei Beiträge in der Zeitschrift Europa XXI erschienen

01.03.2022

Im Rahmen der Special Issue in der Zeitschrift Europa XXI zum Thema “The Geography and Governance of Infrastructure Provision” haben Mitglieder des InDaLE Projektkonsortiums zwei Publikationen veröffentlicht und zwar:

  • A review of the challenges and strategies of delivering services of general interest in European rural areas von Nathalie Tent, Alexandru Brad, Juliane Klöden, Alistair Adam Hernández, Jörn Bannert und Alice Gebauer. Link: europa21.igipz.pan.pl/article/item/13190.html

  • Experimenting for long-term transformation. Key insights into 20 years of German pilot schemes for innovative rural public service and infrastructure provision von Alistair Adam Hernández and Carolin Schneider. Link: europa21.igipz.pan.pl/article/item/13168.html

 

Die Beiträge sind nur auf Englisch verfügbar.

Vortrag im Panel „Anticipatory Governance“ bei der NEEDS-Konferenz 2021

23.09.2021

Dr. Annett Steinführer und Alexandru Brad präsentierten die vorläufigen Ergebnisse ihrer Forschung über Feuerwehr- und Rettungsdienste auf der 5. Nordeuropäischen Konferenz über Notfall- und Katastrophenforschung, die vom 21. bis 23. September 2021 von der Mid Sweden University veranstaltet wurde. Die Präsentation fand im Rahmen des Panels "Anticipatory Governance" statt und stellte die Forschungsmethodik vor, listete die Herausforderungen auf, mit denen die Feuerwehren konfrontiert sind, und bot Einblicke in die österreichischen Forschungsprojekte. 

Präsenztreffen der Mitarbeiter am 03.08.2021

03.08.2021

Die Mitarbeiter*innen des Forschungsprojektes haben sich am 03.08.2021 seit über einem Jahr wieder in Präsenz zu einem Workshop in Hannover getroffen. Schwerpunkt des Workshops bildete die Auswertung der bevorstehenden Interviews mit Personen aus Österreich, Schottland, Schweden und Deutschland.

Auf dem Foto zu sehen sind von links nach rechts die Mitarbeiter*innen Kevin Brendler (wiss. Hilfskraft ARL), Alice Gebauer (GIH), Jörn Bannert (GIH), Nathalie Tent (UOL), Juliane Klöden (TUD), Alexandru Brad (TI) sowie Alistair Adam Hernández (ARL).

Loccumer Report 1-2021 erschienen

06.04.2021 

Ärztliche Versorgung, Bildungseinrichtungen, Nahverkehr, Feuerwehr - Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen ist nicht selten ein Problem, allein weil wenig Infrastruktur vorhanden ist. Der demographische Wandel verschärft die Situation. Wenn junge Menschen in Großstädte abwandern, sind gute Konzepte gefragt. In den letzten Jahren gab es in Deutschland viele Modellprojekte, die aber sehr oft nach dem Auslaufen der Förderung nicht verstetigt wurden. Wie kann es also weitergehen, wenn finanzielle und personelle Förderung auslaufen?

Mit dieser Frage steht Deutschland nicht allein, viele Regio­nen Europas haben noch schwierigere Voraussetzungen für die ländliche Entwicklung. Gleichzeitig haben sie aber auch schon mehr Erfahrung. Das im Januar 2020 gestartete For­schungsprojekt „Innovative Ansätze in ländlichen Räumen – lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland“ (InDaLE) der Universitäten Hannover, Olden­burg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig sowie der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover untersucht solche innovativen Ansätze der Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland.

Die Thesen, mit denen das Forschungsprojekt arbeitet, erste Ergebnisse und ein Blick in beispielhafte europäische Re­gionen, vor allem nach Schweden, sollen auf dieser Tagung zwischen den Mitarbeitenden des Forschungsprojektes, Personen aus Kommunalverwaltung und -politik und der Praxis vor Ort diskutiert werden. Dabei wird mit aktuellem Blick die Bedeutung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen und das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensver­hältnisse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt disku­tiert werden.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, die Veranstaltung online zu verfolgen und aktiv in der Videokonferenz mitzudiskutie­ren!

Die Tagung findet am 2. und 3.11 (vormittags) als Präsenztagung für Mitarbeiter*innen und Mitglieder des Beirates des Projektes "Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen - lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland" und als Online- Tagung für die Öffentlichkeit statt.

Am 3.11 (nachmittags) und am 4.11 wird die Tagung als geschlossene Veranstaltung für Mitarbeiter*innen und Mitglieder des Beirates fortgesetzt. 

 

 

Tagungsleitung:     Dr. Albert Drews Tel. 05766 / 81-1 06

                                Albert.Drews@evlka.de

Sekretariat:            Birgit Wolter Tel. 05766 / 81-1 15

                                Birgit.Wolter@evlka.de

Pressereferat:         Florian Kühl Tel. 05766 / 81-1 05

                                Florian.Kuehl@evlka.de